Weniger Iterationsschleifen für bessere Werkzeuge mit optischer Messtechnik

Das Traditionsunternehmen Oechsler arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner Prozessketten. Mit dem ATOS Triple Scan konnte der Kunststoffspezialist die Herstellung von Spritzgusswerkzeugen erheblich beschleunigen.

Der bayerische Kunststoffspezialist Oechsler produziert Hightech-Kunststoffprodukte für die Automobilindustrie, die Medizintechnik und andere Branchen. Um Prozessketten zu optimieren und gleichzeitig hohe Präzision zu erreichen, suchte das Unternehmen nach Alternativen zur taktilen Vermessung. Nach einer Benchmarkanalyse fiel die Wahl auf den ATOS Triple Scan. In mehreren Testmessungen und im Vergleich mit einem CT-System erwies sich das Messsystem von GOM als effizienzsteigernde Lösung.

Neben Präzision und Schnelligkeit bot der Scanner der ATOS Reihe den Vorteil berührungslos und flächenhaft zu messen. Im Vergleich zum taktilen Messen bedeutet dieses eine beschleunigte Überprüfung der Oberfläche und keine blinden Stellen am Bauteil. Nutzer erhalten auf einen Blick Informationen über das gesamte Bauteil und können so in nur einem Schritt mehrere Korrekturen durchführen. Allein dadurch konnte Oechsler seine Iterationsschleifen von 7 auf nur 3 reduzieren. Durch das Sammeln von Erfahrungswerten konnten wiederkehrende Messaufgaben nochmals vereinfacht werden. Für Teile mit ähnlichen Formen werden nur noch eine große und eine kleine Schleife benötigt. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, durch den ATOS Triple Scan von GOM, mit nur einer Regelschleife die nötige Genauigkeit zu erreichen. Neben den verkürzten Iterationsschleifen punktet der Scanner aber auch beim Materialvergleich. Innerhalb des Bemusterungszeitraumes lässt sich feststellen, ob sich ein Material ähnlich zum Referenzmaterial verhält oder ob Anpassungen vorgenommen werden müssen. Dadurch können aufwendige Werkzeugkorrekturen verhindert werden.

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