Windkraft

3D-Messtechnik für Rotorblätter und Anlagenbau

Windkraft

Rotorblätter, Montageflächen und Anlagen effizient prüfen

Moderne Windparks übernehmen einen wichtigen Anteil unserer Stromversorgung. Dabei müssen Anlagen möglichst effizient geprüft werden. Mit 3D-Messtechnik lassen sich Montageflächen, z.B. für Offshore-Windparks, schnell und unkompliziert prüfen. Mit 3D-Daten werden außerdem Fertigung und Verschleiß von Rotorblättern geprüft, um Produktion und Instandsetzung zu optimieren.

Überprüfung von Montageflächen an Windkraftanlagen

Die einzelnen Bausegmente von Windenergieanlagen treffen mitunter erst bei der Montage am Zielort das erste Mal aufeinander. Mithilfe des portablen TRITOP Photogrammetriemesssystems können Montagebolzen und -flächen in weniger als einer Stunde vermessen und inspiziert werden. Dies ist auch offshore an Fundamenten oder Strukturteilen möglich. Falsch positionierte oder schräg stehende Montagebolzen können so bereits vor dem Aufbau identifiziert und Probleme behoben werden. Dies ermöglicht den reibungslosen Aufbau von Windenergieanlagen ohne das Risiko hoher Zusatzkosten und zeitlichen Mehraufwands.

3D-Vermessung von Rotorblättern

Um Herstellungsprozesse effektiv zu kontrollieren und zu optimieren, ist die Kenntnis über die Form der Wirkflächen von Rotorblättern und Turbinen besonders wichtig. Mit der optischen Messtechnik von GOM können Formen und Maße von Rotorblättern vollflächig oder punktuell gegen CAD oder einen Master-Datensatz kontrolliert werden. Die Messdaten werden über Reverse Engineering ebenfalls für die Flächenrückführung und die Kopie eines optimalen Rotors eingesetzt.

Biegebruchuntersuchung an Rotorblättern

Rotorblätter sind durch ihr Eigengewicht und das Auftreffen unregelmäßiger Windlasten großen Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grund werden sie in Prüfständen umfangreichen Betriebsfestigkeitsuntersuchungen unterzogen. Dabei wird ihr Verhalten unter Normal- und Schubspannung bis hin zum Biegebruch analysiert. Um Biegeeffekte und Dehnungsverhalten auf der Oberfläche besser zu analysieren, kann die mobile und flexible optische Messtechnik von GOM schnell und einfach in Rotorblattprüfstände integriert werden. Damit stehen wertvolle Informationen über das Verhalten von Rotorblattstrukturen hinsichtlich der Festigkeit sowie der lokalen Zug- und Dehnungseigenschaften zur Verfügung. Die optischen Messdaten sind darüber hinaus zur Verifikation von Simulationsberechnungen nutzbar und ermöglichen die kontinuierliche Optimierung von Windenergieanlagen.

Dynamische Verformungsanalyse an Windenergieanlagen im laufenden Betrieb

Dynamische Online-Verformungsmesssysteme von GOM sind ein Standardwerkzeug, um Deformationen an aerodynamisch belasteten Strukturen zu messen und zu visualisieren. Diese Technik wird auch zur Analyse der Gesamtstruktur von Windenergieanlagen (WEA) eingesetzt, um Modalanalysen durchzuführen und das Schwingungsverhalten im laufenden Betrieb zu beobachten. Dabei werden u. a. die Beschleunigung, die Verformung (Torsion, Biegung etc.) und die Winkellage der Rotorblätter sowie Vibrationen der gesamten Anlage und die Auslenkung des Turmes bei Windlast und Notbremsung analysiert.