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Form- und Lagetoleranzen (GD&T)

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Whitepaper: Form- und Lagetoleranzen (GD&T)

Qualität steigern und Kosten senken

Moderne Fertigungsmaschinen erzielen heutzutage sehr hohe Genauigkeiten. Dennoch weisen die Werkstücke immer wieder unerwünschte Abweichungen zu ihren Soll-Maßen und -geometrien auf. Um diese Abweichungen und die daraus resultierenden Qualitätsverluste und Kostensteigerungen zu begrenzen, arbeitet man mit Toleranzen. Toleranzen definieren, welche Abweichungen vom Soll akzeptabel sind – und ab wann ein Bauteil als nicht in Ordnung (NIO) gilt und somit ohne Nachbearbeitung unbrauchbar ist.

Vorteile von Toleranzen

Bei der Tolerierung von Bauteilen spielen Form- und Lagetoleranzen eine wichtige Rolle, da sie die Art und Ausprägung der erlaubten geometrischen Abweichungen am Bauteil sehr genau beschreiben. Verglichen mit der herkömmlichen Tolerierung bietet die Produktspezifikation mit Form- und Lagetoleranzen eine Reihe von Vorteilen:

  • Vereinfachte Fertigung und Bauteilprüfung
  • Optimale Vergleichbarkeit
  • Toleranzkombination möglich
  • Mehr nutzbare Toleranz bei runden und zylindrischen Elementen
  • Keine Toleranzaddition durch Kettenbemaßung
  • Geeignet für komplexe Freiformteile
  • Bauteilprüfung mit PMI-Unterstützung

Darstellung von Form- und Lagetoleranzen

Für die Darstellung von Form- und Lagetoleranzen in Zeichnungen wurde eine international gültige Symbolsprache entwickelt. Wir haben diese in übersichtlichen Postern zusammengestellt.

Download Whitepaper und Poster

In unserem Whitepaper erfahren Sie mehr über die Vorteile von Form- und Lagetoleranzen und erhalten umfangreiche Anwendungs- und Praxisbeispiele. Unsere Poster geben Ihnen einen guten Überblick über die visuelle Darstellung der Toleranzen.

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GD&T Whitepaper und Poster Vorschau

Interpretation von Form- und Lagetoleranzen

Sowohl die Form- und Lagetoleranzen als auch die Messergebnisse der Toleranzprüfung werden als reine Zahlenwerte wiedergegeben. Die Interpretation dieser Zahlen und Übersetzung in konkrete Korrekturmaßnahmen ist jedoch eine Herausforderung. Die Prüfung von Form- und Lagetoleranzen gelingt am einfachsten mithilfe einer Software, die eine farbige Abweichungsdarstellung zwischen Soll und Ist vornimmt, sowie Abweichungen mittels Vektoren darstellt.

Normensysteme von Form- und Lagetoleranzen

Die Regeln, Symbole, Definitionen, Anforderungen, Standardwerte und empfohlenen Vorgehensweisen für die Bestimmung und Interpretation von Form- und Lagetoleranzen werden in Normensystemen festgelegt. Dabei sind zwei Standards global akzeptiert und in Verwendung:

ISO GPS (GPS = Geometrische Produktspezifikation), festgelegt von der International Organization for Standardization

ASME Y14.5, festgelegt von der American Society of Mechanical Engineers (ASME)

Mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Standards erfahren Sie im Whitepaper.

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