Schneller zum fertigen Blechumformwerkzeug

Das Progress-Werk Oberkirch (PWO) setzt im Werkzeugbau auf optische 3D-Messtechnik von GOM. Das Unternehmen ist dadurch in der Lage Werkzeuganlaufzeiten zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Eine der zentralen Forderungen der deutschen Automobilindustrie ist eine verkürzte Time-to-Market, bei gleichzeitig steigendem Anspruch an die Qualitätssicherung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt der Automobilzulieferer PWO seit 2010 auf den ATOS Triple Scan von GOM.

Der berührungslose 3D-Scanner kommt bei PWO sowohl bei der Werkzeugherstellung, im Try-Out, als auch bei Wartung und Instandhaltung zum Einsatz und führt zu einer signifikanten Zeiteinsparung.

So reduziert sich der Zeitaufwand bei der Messung eines komplexen Aktivelements wie z. B. einem Formstempel mit dem ATOS System von 4-5 Stunden auf nur 30 Minuten.

„Neben der Zeitersparnis ist es die vollflächige Darstellung der Oberfläche, die einen großen Vorteil bietet“, erklärt Wilfried Braun, Leiter des Messraums bei PWO. „Die vollflächige und über einen Farbplot abgebildete Geometrie des Bauteils ist auf einen Blick aussagekräftig.“ Vor allem der Vergleich gegen CAD wird dadurch vereinfacht. Wenn bei einer Messung deutlich wird, dass das Blechteil außerhalb der Toleranz liegt, ist eine schnelle Problemanalyse und -Behebung möglich.

Insgesamt erhält PWO durch die Anschaffung des vollflächig messenden Systems mit weniger Arbeitsaufwand mehr Informationen über Bauteil und Werkzeug und kann dadurch die Werkzeugherstellung beschleunigen.

GOM Workshops zur Blechumformung von Januar bis April 2017

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