Mit optischer 3D-Messtechnik durch den Leichtbauprozess

Wer Leichtbauteile in Serie bringen will, braucht profundes Werkstoffwissen – doch genau hier liegt die Krux: Die neuartigen Materialien und Strukturen sind anspruchsvoll in der Berechnung und die Produktionsprozesse folgen anderen Gesetzmäßigkeiten als im Metallbau. Forscher der TU Chemnitz sorgen nun für Durchblick: Mithilfe der optischen 3D-Messtechnik von GOM sind sie in der Lage, Materialeigenschaften konkret zu beschreiben, Herstellungsverfahren zu optimieren und für jede industrielle Anwendung ein passgenaues Leichtbauteil zu entwickeln.

Davon profitiert u. a. der Automobilbauer BMW: Am Beispiel der BMW 7er-Serie haben die Chemnitzer einen Technologiedemonstrator eines Dachspriegels aus faserverstärkten Thermoplasten gestaltet, der gegenüber dem duroplastischen Serienbauteil für eine wirtschaftliche Großserienfertigung geeignet ist.

Dabei sind folgende GOM Systeme bei der TU Chemnitz im Einsatz:

ATOS zur Prüfung der Produktionsqualität

Zur Prüfung der Produktionsqualität setzt die TU Chemnitz auf den optischen 3D-Scanner ATOS von GOM, der im Gegensatz zu punktuell messenden taktilen Systemen eine präzise vollflächige Objektdigitalisierung ermöglicht.

ARAMIS prüft die Belastungsgrenzen der Leichtbauwerkstoffe

Immer mit von der Partie: der hochpräzise Messsensor ARAMIS von GOM, der speziell für die 3D-Bewegungs- und Verformungsanalyse konzipiert wurde.

Deformationsmessung mit ARGUS

Die Verifikation einer Drapiersimulation erfolgt in vielen Fällen mithilfe von Praxistests. Das Messsystem ARGUS von GOM hilft dabei, die Formänderung bei Umformprozessen flächenhaft zu dokumentieren und das Scheren des Werkstoffs aufzuzeigen.

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