Release GOM Software 2016

Die neue GOM Software 2016 ist ab sofort erhältlich und bietet eine große Bandbreite an verbesserten sowie neuen Funktionen für die Bereiche 3D-Messtechnik, virtueller Messraum (VMR) und 3D Testing.

GOM Correlate/GOM Snap 2D

GOM stellt eine kostenlose Software für die 2D-Bildaufnahme mit USB-3-Kameras zur Verfügung, die die generische Programmierschnittstelle GenICam nutzen. Die aufgenommenen Bilder werden in einem Projekt gespeichert, das direkt in GOM Correlate ausgewertet werden kann. GOM Correlate bietet eine Reihe verschiedener Tools, z. B. 2D-Punktkomponenten zur einfachen Analyse und Protokollierung von Bewegungen. Mithilfe dieser Tools ist es möglich, komplexes Bauteilverhalten im Detail zu verstehen. Daher eignet sich die Software optimal für zweidimensionale Testanwendungen mit bestehenden Kameras. GOM Correlate kann weiterhin zur Auswertung von Verformungen genutzt werden, die mit ARAMIS Professional erfasst wurden.

Import von Volumendaten

Gescannte Volumenmodelle lassen sich direkt in GOM Inspect visualisieren und auswerten. Dank der neuen Importfunktion können Volumendaten, die ein Computertomograf aufgenommen hat, unmittelbar eingefügt werden. Hierfür war in der Vergangenheit ein Zwischenschritt mit einer zusätzlichen Software notwendig. Der Anwender kann nun kostengünstig und effizient Volumendaten in den gängigen Formaten (.vgi, .vgl, .pcr, .exv, .rek) und als Rohdaten importieren und analysieren. Zudem lassen sich die unterschiedlichen Materialien eines gescannten Objekts als separate Oberflächennetze importieren.
Video ansehen

Oberflächendefektdarstellung

Mit der Oberflächendefektdarstellung wird die Flächeninspektion noch genauer. Basierend auf Netzen erkennt die neue Funktion minimale Fehler und zeigt diese in der farbigen Abweichungsdarstellung an. So werden beispielsweise Dellen und Einfallstellen sichtbar. Um lokale Ausbeulungen und Vertiefungen zu visualisieren und quantifizieren, funktioniert die Oberflächendefektdarstellung direkt auf Netzen. Die Software berechnet eine theoretische Oberfläche für realistischere Ergebnisse. Durch den Vergleich der Soll- und Ist-Flächeninspektion ermöglicht die Software die Kompensation von globalen Krümmungen.
Video ansehen

Virtueller Messraum VMR

Basierend auf der Simulation von Messdaten kann die GOM Software 2016 automatisch Referenzpunktpositionen berechnen. Dadurch wird eine präzise Positionierung der Referenzpunkte auf dem Messobjekt sichergestellt und gleichzeitig ist eine geringere Anzahl an Referenzpunkten erforderlich. Dank der neuen automatischen Erzeugung von Photogrammetrie-Messpositionen entfällt das manuelle Teachen der Photogrammetrie-Positionen.

Zudem wurde die Pfadplanung verbessert, um beispielsweise das automatisierte Messen von Fahrzeuginnenräumen zu ermöglichen. Durch diese Neuerung werden ein verbesserter Arbeitsablauf für das Auto Teaching sowie präzisere Ergebnisse gewährleistet. Es ist jetzt sogar möglich, komplette Messprogramme von einer ATOS ScanBox auf eine andere zu übertragen. In der Zwischenzeit bleiben die Roboterpfade gültig und können sofort wiederverwendet werden. Die simulierten Bewegungen des Roboters entlang eines Pfades können in der GOM Inspect Software angeschaut werden.
Video ansehen

Eine Auswahl weiterer Softwarefunktionen

  • Neuer CAD-Konverter: Erweiterter Import von Produktfertigungsinformationen (PMI) für die automatische Erzeugung von Messplänen
  • Erweiterte Prüfungen: Gewinnung von Werten aus Flächenanalysen entlang Schnitten und Kurven, Plausibilitätsprüfung für Messprinzipien
  • GD&T-Prüfungen auf GOM Tasterelementen und auf punktbasierten Fitting-Elementen
  • Zusätzliche Bonustoleranz in den Toleranzen einer GD&T-Prüfung
  • Neues Referenzierungskonzept für Karosserien im VMR: Robogrammetrie mit neuen Referenzwürfeln
  • Systemskript für die Auswertung von Zugversuchen
  • Erzeugung eines Extensometers: 2-Punkt-Abstand mit einer definierten Länge und Richtung
  • Statistik über Bereiche: Erzeugung eines Flächenkomponentenbereiches, Starrkörperbewegungskorrektur (SKBK) auf Flächenkomponenten und Flächenkomponentenbereichen
  • Anpassung von Flächenkomponenten: Füllen von Löchern auf Flächenkomponenten, Erzeugung eines Flächenkomponentenmodifikators
  • Zusätzliches Visualisierungstool für Punktkomponenten
  • Individualisierbare 3D-Symbolleiste: Einfacher und schneller Zugriff auf bevorzugte Kommandos
  • Neuerungen im Explorer: Suchfeld zum Filtern von Elementen, neuer Bereich für ausgewählte Elemente im Sub-Explorer, Verwaltung von Stufenbereichen
  • Zwei neue Designs der Benutzeroberfläche für unterschiedliche Arbeitsumgebungen
  •  …

Sämtliche Informationen zur GOM Software 2016 sind auf What’s New 2016 verfügbar.*
Zusätzlich finden Sie die What‘s New Videos auch auf unserem YouTube Channel.

(*) nur für registrierte Nutzer