3D-Messtechnik in Blechumform-Prozessketten

Steigende Qualitätsanforderungen sowie hoher Kosten- und Zeitdruck beeinflussen aktuell die gesamte Blechumform-Industrie. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzen Konstrukteure, Werkzeugbauer sowie Experten aus Forschung & Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung zunehmend optische Messsysteme ein. Das ergab der Expertendialog auf dem GOM Workshop „3D-Messtechnik in Blechumform-Prozessketten“, an dem am 20. Mai 2015 mehr als 160 Fachleute in Darmstadt teilgenommen haben.

In Anwendervorträgen von Volkswagen Kassel, der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH sowie der Wolf Werkzeuge GmbH wurde deutlich, dass optische 3D-Messtechnik die gesamte Prozesskette beschleunigt – von der Ermittlung der Blechkennwerte, über Werkzeug-Try-Out und Erstmusterprüfung, bis hin zur serienbegleitenden Produktionskontrolle. Dabei berichteten die Unternehmen von verkürzten Konstruktions-, Mess- und Inspektionszeiten und damit Kosteneinsparungen im Vergleich zu herkömmlichen taktilen Verfahren. Den Grund sehen die Nutzer in der Informationsdichte: Bauteile werden vollflächig auf Form- und Maßhaltigkeit geprüft, zudem können Messung und Auswertung automatisiert werden.

Neben den Anwendervorträgen und dem Erfahrungsaustausch standen Neuentwicklungen in der 3D-Messtechnik sowie der Mess- und Auswertesoftware im Mittelpunkt des Workshops.

GOM Workshops zur Blechumformung von Januar bis April 2017

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