GOM Correlate Features

Was ist neu in der aktuellen GOM Software 2018?

GOM Correlate is a free digital image correlation (DIC) and evaluation software for materials and component testing and serves as a viewer for data sets from the applications ARAMIS Professional, GOM Correlate Professional, TRITOP Professional and PONTOS Live.

Effizienter, Prozessbasierter Python-Interpreter

GOM Correlate Professional 2018 bietet einen schnellen und vereinfachten Datenzugriff für komplexe wissenschaftliche Berechnungen mit Python. Frei verfügbare Python-Bibliotheken, wie zum Beispiel NumPy, SciPy oder Matplotlib lassen sich in GOM Correlate Professional 2018 einfach mit einer externen Python-Installation verwenden. So können sowohl Berechnungen als auch Diagramme direkt erstellt werden, die zum Beispiel für Vibrationsanalysen (FFT-Berechnungen) und Zugversuche notwendig sind.

Verbesserte Darstellung von Abweichungen im 3D-Bild

Neben der zweidimensionalen Abweichungsdarstellung lassen sich Verformungen wie Ausbuchtungen, Beulen, Dellen und Vertiefungen überhöht im 3D-Bild und damit plastisch darstellen. Skalare Werte können dementsprechend in eine Art Höhenrelief transformiert werden. Darüber hinaus kann die Richtung der euklidischen Verschiebungen auf Flächenkomponenten mittels Pfeilen angezeigt werden. Dank der erweiterten Visualisierungsmöglichkeiten kann der Anwender die Ergebnisse noch schneller und leichter interpretieren.

Offener Datenaustausch

Der Austausch von Daten nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Messtechnik ein. So lassen sich zum Beispiel alle relevanten Elemente, wie Schnitte, Kurven und Koordinatensysteme, über eine oder mehrere Stufen als CSV- oder XML-Datei schnell exportieren. Ferner können beliebige Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Temperaturen, nicht nur mit Oberflächenkomponenten, sondern auch mit Punkt- und Facettenpunktkomponenten verknüpft werden. Diese Daten lassen sich dann im gewohnten Workflow weiterverarbeiten.

Weitere GOM Software 2018 Funktionen

Effizienter, prozessbasierter Python-Interpreter

Die GOM Software 2018 bietet einen schnellen und vereinfachten Datenzugriff für komplexe, wissenschaftliche Berechnungen und ermöglicht den Import von frei verfügbaren Python-Bibliotheken, wie z. B. NumPy, SciPy oder Matplotlib.

Erweiterungen für Punktkomponenten

Mehrere Punktkomponenten, die z. B. bei Messungen eines Versuchs aus verschiedenen Richtungen entstanden sind, können jetzt zu einer Region zusammengefasst und für die Starrkörperbewegungskorrektur verwendet werden.

Überhöhte Darstellung von Abweichungen im 3D-Bild

Neben der farbigen Abweichungsdarstellung lassen sich nun Verformungen wie Ausbeulungen und Dellen überhöht und damit deutlicher visualisieren.

Erweiterungen für das ARAMIS Kiosk Interface für Materialprüfungen

Die GOM Software 2018 bietet weitere Vorlagen für standardisierte Testmethoden wie Zug-, Bulge- und FLC-Versuche. Andere wiederholbare Testmethoden und Projektvorlagen lassen sich frei konfigurieren und in die vereinfachte Benutzeroberfläche integrieren.

Offener Datenaustausch

Der CSV- und XML-Export unterstützt nun den Export von mehreren Stufen sowie weiteren Elementen (z. B. Schnitte, Kurven und Koordinatensysteme) und wurde unter anderem hinsichtlich der Geschwindigkeit weiter optimiert.

Online-Messvolumen

Um die Probe im Messvolumen leichter optimal positionieren zu können, kann in der GOM Software 2018 das Online-Messvolumen angezeigt werden.

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Übersicht

Digitale Bildkorrelation

Die digitale Bildkorrelation (DIC) ist eine optische, berührungslose Methode zur Messung von 3D-Koordinaten für die Auswertung von 3D-Flächen, 3D-Bewegung und Verformung. Dabei werden stochastische Muster und/oder Punktmarken verwendet, um einzelne Bildfelder zu definieren, die durch die Analyse der Bildinformationen subpixelgenau ermittelt werden können. Mithilfe dieses Prinzips werden punktbasierte und vollflächige Ergebnisse erzeugt, die für eine weite Bandbreite an Anwendungen in der Materialforschung und Bauteilprüfung genutzt werden können, um das statische und dynamische Verhalten von Prüfkörpern, wie z. B. Verschiebungen und Dehnungen, zu ermitteln. Die digitale Bildkorrelation ermöglicht somit eine analytische Untersuchung des komplexen Verhaltens von Prüfobjekten.

3D-Bewegungs- und Deformationsanalyse

Für die 3D-Bewegungs- und -Deformationsanalyse nutzt GOM Correlate ein Komponentenkonzept, in dem benutzerdefinierte Gruppen von Punkten zusammengefasst und über einen gewissen Zeitraum verfolgt werden. Aus dieser zeitbasierten Komponentenauswertung resultieren 3D-Koordinaten sämtlicher ausgewerteter Bilder, auf deren Grundlage 3D-Verschiebungen exakt berechnet werden. Komponentengruppen werden zusätzlich zur Kompensation von Starrkörperbewegungen genutzt, indem Verschiebungen zwischen diesen Gruppen analysiert und subtrahiert werden. Die exakte Ermittlung der 3D-Verschiebung einer Komponente ermöglicht zudem die Auswertung der translatorischen und rotatorischen Bewegungen (6 Freiheitsgrade) im 3D-Raum.

Timeline-basierte Inspektion

Die Timeline ist ein in der grafischen Benutzeroberfläche integriertes Element für die Verwaltung von Messprojekten. Funktionen zur Bestimmung von wichtigen Bereichen werden als Stufenbereiche umgesetzt. Sie helfen dem Anwender bei der Navigation durch die Messdaten und legen den Fokus der Auswertung auf bestimmte Zeitabschnitte des Messprojektes.

Bild-Mapping

Das Bild-Mapping dient als intuitive Benutzeroberfläche, über die der Anwender in allen Arbeitsschritten für die Projektdefinition, die Analyse von Ergebnissen und das Reporting unterstützt wird. Sämtliche notwendigen Interaktionen des Benutzers werden direkt auf den Messbildern ausgeführt. Ergebnisse, wie Vektorfelder, vollflächige Verschiebungen und Dehnungen werden unmittelbar angezeigt.

I-Inspect

I-Inspect steht für intelligente Inspektion und führt den Anwender durch den Inspektionsprozess. Es schlägt geeignete Messprinzipien und Inspektionskriterien für das selektierte Element vor. Mit I-Inspect lassen sich selbst komplexe Inspektionsaufgaben schnell und einfach umsetzen.

Benutzerdefinierte Mathematik

Die meisten Ergebnisse, wie Verschiebungen und Dehnungen, werden während des gesamten Ablaufs einer Standardauswertung mithilfe von vordefinierten Inspektionsprinzipien berechnet. Für spezielle Auswertungen bietet GOM Correlate eine Schnittstelle, um benutzerdefinierte Mathematik und Formeln zu integrieren und die entsprechenden Ergebnisse automatisch zu berechnen.

Parametrisches Softwarekonzept

Durch GOMs parametrischem Ansatz behält jedes einzelne Element seinen Erstellungspfad innerhalb der Softwarestruktur. Alle Aktionen und Auswertungsschritte sind somit vollständig rückverfolgbar und miteinander verknüpft. Die einzelnen Elemente können jederzeit geändert und angepasst werden und mit nur einem Knopfdruck werden alle entsprechenden Elemente nach einer Änderung automatisch aktualisiert.

CAD-Import

In GOM Correlate Professional können neutrale CAD-Formate, wie IGES, JT Open und STEP sowie native Formate, wie CATIA, NX, Solidworks und Pro/E, ohne zusätzliche Kosten importiert werden. Die einzelnen Dateiformate werden via Drag & Drop importiert und automatisch von der Software identifiziert und übertragen. Zur Ausrichtung der Messergebnisse am richtigen Koordinatensystem sowie ihrer Darstellung und Verständlichkeit, sind in vielen Anwendungen CAD-Elemente zwingend erforderlich.

Freie 2D-Bildkorrelation

GOM Correlate bietet eine kostenlose 2D digitale Bildkorrelation, die die Auswertung von digitalen Bildserien oder Filmdateien unterstützt. Die importierten Bilder werden automatisch ausgewertet, sodass die Ergebnisdatensätze schnell und einfach zur Verfügung stehen. Einschließlich der kompletten Auswertungs- und Reporting-Möglichkeiten von GOM Correlate, wird so eine kostengünstige Lösung für zweidimensionale Prüfanwendungen in Ebene geschaffen, die bereits vorhandene Kameras nutzt.

Ergebnisaustausch

Testergebnisse müssen heutzutage zwischen Kollegen, verschiedenen Abteilungen und Kunden zu Präsentations- und weiteren Diskussionszwecken ausgetauscht werden. GOM Correlate unterstützt den Ergebnisaustausch durch sein Reporting-Modul, das eine druckfertige Dokumentation und vollanimierte PDF-Exporte bietet. Für eine verbesserte Ergebnisdarstellung und ein besseres Verständnis können komplette Projektdateien ausgetauscht und in der 3D-Benutzeroberfläche der kostenlosen GOM Correlate Software betrachtet werden.

Freie Auswertesoftware

Alle in GOM Correlate Professional und ARAMIS Professional erzeugten Daten werden in einer einzigen Datei gebündelt. Die frei verfügbare GOM Correlate Software ermöglicht den Zugriff auf alle Messergebnisse und verbessert so den Austausch zwischen den Abteilungen im Bereich Messung, Analyse, Konstruktion und Entwicklung. Geführte Arbeitsabläufe und Inspektionsprinzipien helfen dem Anwender die Messergebnisse zu verstehen und zu interpretieren. Messdaten können ausführlich erörtert und Entscheidungen schneller getroffen werden.

Offene Datenarchitektur

Der Vergleich und die simultane Visualisierung von Messdaten sowie der Austausch von Daten im Allgemeinen nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Messtechnik ein. Daher lassen sich in GOM Correlate Professional zusätzliche skalare Werte und Geometrien, beispielsweise aus Simulationsprogrammen, importieren. Die in der Software erzeugten Daten können in verschiedenen Formaten exportiert und in einer Drittsoftware, z. B. zur Schwingungsanalyse, weiterverwendet werden.

Virtuelles Extensometer

Das Extensometer dient als Grundlage zur Überprüfung der Längenänderung einer Probe. Die Funktion ermöglicht die berührungslose Messung der Längenänderung mit einer exakt vorgegebenen Referenzlänge und kann in 2D- und 3D-Projekten genutzt werden. Dadurch werden die Messergebnisse nicht durch mechanische Kontakte beeinflusst. Die Längenänderung kann innerhalb eines Projektes in zwei oder mehrere Richtungen geprüft werden. Mithilfe dieser Funktion kann die Längenänderung während einer Live-Messung getrackt und in der Nachbearbeitung im Inspektionsarbeitsbereich ausgewertet werden.

GOM Snap 2D

GOM stellt eine kostenlose Software für die 2D-Bildaufnahme mit USB-3.0-Kameras zur Verfügung, die die generische Programmierschnittstelle GenICam nutzen. Die aufgenommenen Bilder werden in einem Projekt gespeichert, das direkt in GOM Correlate ausgewertet werden kann. GOM Correlate bietet eine Reihe verschiedener Tools, z. B. 2D-Punkt- und Flächenkomponenten zur einfachen Analyse und Protokollierung von Bewegungen und Verformungen. Mithilfe dieser Tools ist es möglich, komplexes Bauteilverhalten im Detail zu verstehen. Daher eignet sich die Software optimal für ebene Versuchsanwendungen mit bestehenden Kameras.

Auswertungsskript für Bulgeversuche

Die Auswertung eines Bulgeversuches ist in GOM Correlate Professional über ein Systemskript möglich. Das Skript wertet einen zuvor aufgenommenen Versuch gemäß ISO 16808 aus. Die Werkzeuggrößen sowie die Steigung der elastischen Geraden und die Poissonzahl werden genutzt, um Auswertezonen zu bestimmen und Kompensationen gemäß der Norm zu berechnen. Das Skript erstellt den Auswertebereich der Dickendehnung in Abhängigkeit der Werkzeuggröße, die Fließkurve, ggf. die elastisch kompensierte Fließkurve und eine Plausibilitätsprüfung mit Hilfe des Biegedehnungsanteils. Die Auswertungen werden automatisch in einem Report festgehalten.

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GOM Correlate

Mindest-Hardware-Anforderungen

  • Intel Core i3
  • 4 GB RAM 
  • OpenGL-kompatible Grafikkarte 
  • (NVIDIA Quadro für optimiertes Hardware-Rendering)
  • Windows 7, 64 Bit.

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GOM Correlate Professional

GOM Correlate Professional unterscheidet sich von GOM Correlate durch

  • den Import von nativen CAD-Formaten
  • aktive Parametrik
  • 3D-Bildkorrelation und benutzerdefinierte Mathematik

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Mindest-Hardware-Anforderungen

CPUIntel Core i3
RAM4 GB RAM
BetriebssystemWindows 7, 64 bit
GrafikkarteOpenGL-kompatible Grafikkarte
(NVIDIA Quadro für optimiertes Hardware-Rendering)

Sprachen

Die freie Software ist in den folgenden Sprachen verfügbar: Englisch, Deutsch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Japanisch.

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