Automatisierte Qualitätssicherung umgeformter Blechbauteile bei Metalsa

Automatisierte Messverfahren erzielen einen höheren Durchsatz bei einer gleichzeitig hohen Prozesssicherheit. Dieses hat auch den Automobilzulieferer Metalsa dazu veranlasst, auf automatisierte optische Messsysteme von GOM zu setzen.

Seit 2013 nutzt Metalsa die ATOS ScanBox für die serienmäßige Qualitätskontrolle von Blechteilen und profitiert seither vor allem von der Zeiteinsparung durch die 3D-Koordinatenmessmaschine.

Bis hin zum Prüfbericht läuft der gesamte Mess- und Inspektionsablauf in der ATOS ScanBox automatisiert ab. Die vollflächigen Messergebnisse werden automatisch gegen den CAD-Datensatz geprüft. Dabei werden auch die Form- und Lagetoleranzen abgeleitet. Dieses ermöglicht bei Metalsa die Prüfung von hohen Stückzahlen, die man mit taktilen Messmethoden nicht bewältigen könnte. Bei der Inspektion von B-Säulen beispielsweise müssten für die Formanalyse hunderte bis tausend Messpunkte gemessen werden. Das entspräche ungefähr 60 Seiten Prüfbericht. Dieser Aufwand ist nun nicht mehr nötig, denn die Messergebnisse werden bildhaft mittels eines Farbplots dargestellt, und sind auf einen Blick aussagekräftig. Zudem spart der Zulieferer mit der optischen Messung 2/3 der Zeit ein.

Neben der Zeiteinsparung profitiert das Unternehmen von der einfachen Bedienbarkeit der Messzelle. Wenn der Messablauf einmal abgespeichert wurde, können auch Mitarbeiter ohne messtechnische Vorkenntnisse die Anlage bedienen, was eine prozesssichere Qualitätssicherung, auch bei sehr hohen Stückzahlen ermöglicht.

GOM Workshops zur Blechumformung von Januar bis April 2017

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