Flugwerk

Windkanaltests

Dreidimensionale ATOS-Scandaten ermöglichen den Abgleich der realen Ausführung mit den Konstruktionsdaten von maßstabsgetreuen Modellen in Windkanaltests. So kann kontrolliert werden, ob sich durch die Skalierung ungewollte Geometrieabweichungen ergeben haben. Ferner werden mit dem Hochgeschwindigkeits-Verformungsmesssystem ARAMIS Vibrationen und elastische Verformungen, die durch die Last der Luftströme im Windkanal entstehen, in Echtzeit online erfasst. Dies ermöglicht die Analyse des Flugkörpers und des Tragflächenverhaltens bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Flugmanövern.

Reverse Engineering

Die dreidimensionale Vermessung von Flugzeuginnerem und Außenhaut ermöglicht die Erstellung von 3D-CAD-Daten, die den Konstruktionsstatus von Flugwerk und Zubehör genau abbilden. Die hohe Datendichte der Punktwolke stellt eine solide Basis für die Erstellung eines CAD-Modells dar und erlaubt somit die zuverlässige Planung von Flugzeugkonstruktion und -elektronik.

Virtueller Zusammenbau

Der Erfassung von „Ist-Daten“ kommt beim Reverse Engineering als Brücke zwischen physischer und digitaler Welt eine Schlüsselrolle zu. Die Genauigkeit und Vollständigkeit der erfassten Oberflächen sind für die Gewährleistung verlässlicher Computersimulationen bei Windkanaltests am maßstabsgetreuen Modell, der Erstellung des Strömungsmodells, der Symmetrieprüfung und der Finite-Elemente-Methode essentiell.

Die Erfassung des gesamten Flugzeuges in einem vorgegebenen Koordinatensystem bietet ebenfalls Unterstützung bei der digitalen Montage. Die Erfassung von beweglichen Steuerflächen in verschiedenen Postionen ist äußerst wichtig für die Kontrolle ausreichenden Freigangs bei Bewegungsstudien. Die zeiteffektive Datenerfassung mit dem ATOS 3D-Digitalisierer resultiert in der kosteneffektiven, schnellen und einfachen Integration der Messdaten in nachfolgende Prozesse.

Erfahren Sie mehr über praktische Anwendungen:

Das Unternehmen nutzt ARAMIS für Strukturtests an Fahrwerkskomponenten. Dadurch ist es in der Lage Bauteilverformungen zu ermitteln und Testzeiten zu verkürzen.
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Um Flugzeuge treibstoffeffizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, integriert das DLR in Braunschweig optische Messsysteme in die Erforschung neuer Technologien.
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Für die Belastungs-, Ermüdungs- und Schadensverträglichkeitstests am Winglet des A350 hat der Airbus-Zulieferer FACC erstmals berührungslos messende Sensoren von GOM in den Versuchsaufbau integriert.
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