GOM Conference 2017: 3D-Messtechnik als Motor der Industrie 4.0

Die 13. GOM 3D Metrology Conference stand ganz im Zeichen der Digitalisierung: Mehr als 750 Messtechnik-Experten aus über 50 Ländern tauschten sich über die Implementierung messtechnischer Automatisierungslösungen und die virtuelle Zusammenbauanalyse aus. Weitere Topthemen: die optische 3D-Inspektion von Airfoils und Materialprüfung.

Aktuelle Trends in der industriellen optischen 3D-Messtechnik

Die internationale GOM 3D Metrology Conference fand vom 26. bis 27. September 2017 am GOM Firmenhauptsitz in Braunschweig statt. Unter dem Leitthema „New Aspects in Industrial 3D Metrology, Inspection and Testing” beleuchteten internationale Referenten in praxisnahen Vorträgen, wie der Einsatz von optischer 3D-Messtechnik Entwicklungszeiten verkürzt und Produktionsprozesse optimiert. Dabei gewährten Messtechnik-Spezialisten namhafter Unternehmen – darunter Porsche, Canmet, GE Appliances, Rolls-Royce, Volkswagen, Sandvik, ThyssenKrupp Presta, Liebherr, Coloplast, Audi und Bentley – dem Fachpublikum tiefe Einblicke in ihre messtechnischen Prozesse und Applikationen.

Darüber hinaus stellte GOM Hardware- und Softwareneuheiten für die smarte Produktion in einer vernetzten, digitalen Fabrik der Zukunft vor. Viel besucht waren auch die branchenspezifischen Vortragsblöcke, die sogenannten „Solution Tracks“, die Fachwissen zu Spezialthemen kompakt vermittelten. Die begleitende Fachmesse sowie der „GOM Factory Walk“ – ein Blick hinter die Kulissen des im letzten Jahr neu errichteten GOM Firmensitzes – rundeten das vielfältige Programm ab.

Lösungen von GOM steigern Effizienz

Das diesjährige Vortragsprogramm zeigte: Die optische 3D-Messtechnik von GOM gehört heute im industriellen Umfeld zum Standard. In der Produktentwicklung helfen die ATOS Systeme, schon vor Anlauf der Produktion möglichst viele Prozess- und Bauteilinformationen zu generieren und zu analysieren – und somit den Produktionsprozess auf Effizienz zu trimmen. Des Weiteren beschleunigt die GOM Messtechnologie die Qualitätskontrolle in der laufenden Fertigung, da sie Abweichungen zwischen Soll- und CAD-Daten prozesssicher aufdeckt. Auch in puncto Automatisierung spielt die GOM Technologie eine wichtige Rolle: Sie ermöglicht eine automatisierte, vollflächige 3D-Geometrieprüfung in allen Stufen des Fertigungsprozesses und ist damit zentrales Element der Fertigungsstrategie in der Industrie 4.0.

Virtueller Zusammenbau braucht präzise Messdaten

Als Kernthema zog sich der virtuelle Zusammenbau durch das gesamte Vortragprogramm, der neue Herausforderungen an die Messtechnik mit sich bringt: Messsysteme müssen nicht nur automatisiert präzise digitale Daten ermitteln, sondern auch die Messdaten miteinander verknüpfen. An dieser Stelle setzt GOM mit der 3D-Koordinatenmessmaschine ATOS ScanBox an, die Messergebnisse mehrerer Bauteile virtuell zusammenführt und damit eine zentrale Auswertung von Messdaten ermöglicht. Ihre Vorteile spielt die GOM Technologie u. a. in Press- und Karosseriewerken aus. So wird unabhängig vom Cubing oder Meisterbock eine virtuelle Analyse von Bauteilen anhand von 3D-Daten möglich. Die Vorteile: Zeit- und Kosteneinsparungen in signifikanter Höhe, gepaart mit einer schnelleren Fehleranalyse.

Ein großes Dankeschön an alle Anwesenden!

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Teilnehmern, Vortragenden, Co-Ausstellern und GOM Partnern, die maßgeblich zum Erfolg der GOM 3D Metrology Conference 2017 beigetragen haben.

Über die GOM Conference

Als globales Messtechnikforum für die Qualitätssicherung und Produktentwicklung zählt die GOM 3D Metrology Conference inzwischen zu den wichtigsten Veranstaltungen der Messtechnikbranche. Weiterführende Informationen finden Sie auf der GOM 3D Metrology Conference Webseite.